Aus der Geschichte
Trstené, obwohl eine kleine und bis 1960 eine kotige landwirtschaftliche Gemeinde, hat
erreignisvolle Geschichte dank dem, dass es zum Sitz der Edelleute wurde, denen die Leibeigenen
aus den weiteren drei Gemeinden gehoert hatten. Das nahe liegende Bobrovec, mit den Stadtrechten von
Béla IV. und die Lage der Siedlung mit der guten Aussicht und Strassenverbindung zur Nieder-und Oberliptau
mit den ausgedehnten Wäldern in dem Gemeindegebiet haben verursacht, dass die neuen Edelleute hier
allmählich die Kirche, den Glockturm gebaut, die Schule errichtet und die Gerichtsmacht ueber den
Leibeigenen organisiert hatten. Sie waren im ständigen Kontakt mit dem Gau- und Bezirksamt und hatten
dort eine Zeit auch ihren Amtmann und Stellvertreter des Amtmanns. Zuerst haben sie sich mit dem Namen
der Gemeinde ... de Nadasd genannt und später hatten sie den Namen Bán und Trstené uebernommen.
Leider wurden unsere Vorfahren mit der gezwungenen leibeigenen und untertänigen Arbeit auf dem Herrschaftsgut
ausgebeutet. Sie wurden unterdrueckt, verelendet, verurteilt und vorbestraft. Nur nach der Aufhebung der
Untertänigkeit hatte die gezwungene Arbeit auf dem Herrengut aufgehoert. In dieser Zeit waren auch neue
Insassen – Koch, Lehrer, Buettel, Schreiber, Landwirt, Erzieher der Kinder gekommen, die den Lebensstandard
der entsprechenden Professionen und der Gemeinde erhoeht hatten. Die Edelsleute begannen später den Boden
den Juden zu vermieten, oder seinen ehemaligen Untertanen zu verkaufen und sie selbst haben in den Aemtern
gearbeitet. Die Pächter haben in die Wirtschaft Fortschritt und Neuheiten gebracht. Sie haben die Buerger
fuer Lohn beschäftigt und diese konnten dann den Boden abkaufen und weiter auf ihm allein hausen.